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der FF Wiesbaden-Biebrich |
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| Zum Jubiläum eine gute Tat | ||
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Gemeinnützige Einrichtungen können bei
Wal-Mart kostenlos einkaufen Veröffentlicht im "Wiesbadener Tagblatt" am 15. September 2004 Die amerikanische Einkaufskette Wal-Mart hat aus Anlass ihres fünfjährigen Bestehens in Deutschland in jedem ihrer 92 Märkte gemeinnützige und karitative Organisationen eingeladen, sich kostenlos einen Einkaufswagen zu füllen. Am Montag- und Dienstagabend durften auch in den beiden Wiesbadener Wal-Mart-Filialen jeweils fünf Organisationen nach Belieben einkaufen und die Kasse passieren, ohne bezahlen zu müssen. Rund 5000 Euro an Warenwert entsprach dieses Geschenk jeweils. Weltweit gibt es rund 5000 Wal-Mart-Center. Montagabend im Wal-Mart-Center an der Äppelallee, dem größeren der beiden Wiesbadener Häuser dieser Kette: Die letzten Tageskunden haben den Markt verlassen, das Reinigungspersonal hat das Verkaufspersonal abgelöst, der riesige Parkplatz ist leergefegt. Nicht ganz, denn diesmal hatte das Center späte Kunden. Und die erlebten den Wunschtraum aller Käufer: nicht bezahlen zu müssen. Mit hochbepackten Einkaufswagen passierten die "Einkäufer" von jeweils fünf gemeinnützigen Einrichtungen die Kassen. Sie konnten "einkaufen", was immer sie wollten - vom Kühlschrank und Unterhaltungsspielen im Gesamtwert von fast 1000 Euro für die Biebricher Jugendfeuerwehr bis zu den Buggies. In anderen Wagen liegen Utensilien für den Clemens-Kindergarten an der Mosbacher Straße. Die Mutter und Kind-Abteilung des Antoniusheims gehörte ebenso zu den Nach-Feierabend-Einkäufern in Schierstein wie die Interessengemeinschaft für Behinderte "Känguru", die hochbepackt am späten Abend den Heimweg antreten durfte. Der Gedanke, das fünfjährige Bestehen von Wal-Mart Deutschland zu dieser Sonderaktion zu benutzen, wurde in der Wuppertaler deutschen Zentrale mit dem Ziel geboren, die soziale Verpflichtung eines Großunternehmens herauszustellen und andere zum Mitmachen zu bewegen. Der "freie Einkauf" für gemeinnützige Unternehmen ist, so betonte der Marktleiter des Hauses an der Äppelallee, Uwe Herrmann, "nicht das einzige, was unser Haus in dieser Hinsicht tut". Auch in der Vorweihnachtszeit und mit der ganzjährigen Unterstützung der "Wiesbadener Tafel" werde "getan, was möglich ist". |
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