Tipps zum
Brand- und Selbstschutz
   
Der Fernseher - eine Brandgefahr
 
Fernsehen und Video haben sich in unserem täglichen Leben fest etabliert. In nahezu allen Haushalten steht ein Fernsehgerät - und viele sind rund um die Uhr in Betrieb oder im Stand-by-Modus. Die Berufsfeuerwehr erinnert daran, dass selbst die ausgefeilteste Technik einer stundenlangen Belastung nicht immer standhalten kann und überhitzte Fernsehapparate viele Wohnungsbrände mit oftmals schlimmen Folgen ausgelöst haben. Damit der Nervenkitzel auf der Mattscheibe und nicht "live" in den eigenen vier Wänden stattfindet, raten die Brandschützer, das Fernsehgerät vor Überhitzung zu schützen und ihm öfter eine Pause zu gönnen. Besonders sollte man darauf achten, dass das Pantoffelkino gute be- und entlüftet ist, besonders dann, wenn es in Möbel eingebaut ist. Brandursachen sind oft Zierdecken, Zeitschriften und Papiere auf Öffnungen, die Wärme ableiten sollen. Vor allem aber sollte man ein eingeschaltetes Gerät nie unbeaufsichtigt lassen und bei längerer Abwesenheit die Netz- und Antennenstecker ziehen.

Bei ungewöhnlichen Bildstörungen, Brandgeruch oder wenn Flammen aus dem Gehäuse schlagen, rät die Feuerwehr sofort die Stromzufuhr zu unterbrechen. Wenn der Fernseher brennt, kann man die Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke (keine Kunstfasern!) abdecken, um das Feuer zu ersticken. Dabei sollte man seitlich des Gerätes stehen, um sich nicht der Gefahr einer Implosion der Bildröhre auszusetzen. Auf jeden Fall sollte man nicht zögern, sofort den Notruf 112 zu wählen!


Quelle: Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden / 17.11.2005
     
     
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