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der FF Wiesbaden-Biebrich
   
Großes Lob für die Freiwillige Feuerwehr
 
Grüne mahnen aber mehr Unterstützung an

Veröffentlicht im "Wiesbadener Tagblatt" am 10. August 2004

Die Rathaus-Grünen haben sich gestern dem "Tagblatt"-Lob für die Freiwilligen Feuerwehren nach dem Unwettereinsatz angeschlossen. "Ohne dieses ehrenamtliche Engagement hätten viele echte Probleme gehabt. Dieses Bürgerengagement der Freiwilligen Feuerwehr braucht daher dringend noch mehr Unterstützung durch den Magistrat und durch die Politik", erklärte Hubert Müller, Stadtverordneter der Grünen und Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerbeteiligung.

Die Grünen wollen deshalb verstärkt die Freiwillige Feuerwehr in den Gremien der Landeshauptsstadt zum Thema machen, sagte Hubert Müller weiter und forderte gleichzeitig: "Die vom Oberbürgermeister angekündigte Kampagne für das ehrenamtliche Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr muss jetzt endlich umgesetzt werden."

Der Chef der Berufsfeuerwehr habe im Ausschuss für Bürgerbeteiligung im Juni bestätigt, dass zur Finanzierung der Werbekampagne für das Engagement bei den Freiwilligen Feuerwehren gerade einmal 490 Euro fehlten. Dieser geringfügige Betrag sollte doch im Werbeetat des Oberbürgermeisters abzudecken sein. Zudem habe OB Diehl im Ausschuss zugesagt, dass auf den Lohnstreifen der Rathausmitarbeiter für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr geworben werden soll.

Auf einen Berichtsantrag der Grünen habe zudem Stadtbranddirektor Gerhard Beil erklärt, es gebe in der Stadtverwaltung Amtsleiter, die ihre Mitarbeiter nur zögerlich bis gar nicht für die Freiwillige Feuerwehr freistellten. Das wollen die Grünen nun in der nächsten Sitzung des Bürgerausschusses thematisieren, kündigte Müller an.

Auch ein weiteres "heißes Eisen", die Höhe der Aufwandsentschädigung für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, müsse endlich auf die Tagesordnung. Müller: "Es kann nicht richtig sein, dass die ehrenamtlichen Helfer des Freiwilligen Polizeidienstes für ihren Streifendienst sieben  Euro die Stunde bekommen, während die Mitglieder der Feuerwehren keinen Cent erhalten. Das muss sich ändern."
   
     
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