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der FF Wiesbaden-Biebrich |
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| Plackerei im Feuer-Drachen | ||
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Freiwillige
Feuerwehrleute trainieren in Brandsimulationsanlage Quelle: E-Mail-Pressedienst des Kreisfeuerwehrverbandes Wiesbaden, 11. Juni 2005 „Was für eine Plackerei. Zehn Minuten hier drin kommen einem unendlich lange vor“, so ein abgekämpfter und durchgeschwitzter Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr aus Biebrich. Gerade hat er seine Übung in der mobilen Brandsimulationsanlage „Fire Dragon“ (Feuer-Drachen) hinter sich gebracht. Wie ihm ging es rund 250 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren aus allen Wiesbadener Stadtteilen, die in der vergangenen Woche auf dem Gelände der Feuerwache 2 in Mainz-Kastel den Übungslastwagen der „Dräger Safety Academy“ kennen lernten. Für Feuerwehrleute gestaltet es sich immer schwieriger, mit echtem Feuer in geschlossenen Räumen zu üben und dadurch die Flammen gezielt zu bekämpfen. Um dem Wunsch der Feuerwehren nach einer realitätsnahen Ausbildung nachzukommen, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die „Dräger Safety Academy“ beauftragt, diese Ausbildung mit einer mobilen Brandsimulationsanlage bei den Feuerwehren vor Ort durchzuführen. In Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesfeuerwehrschule und dem Regierungspräsidium Gießen wurde hierzu durch die Lübecker Firma Dräger Safety ein umfangreiches Ausbildungskonzept erstellt. Anfang Juni war die Anlage eine Woche lang in Wiesbaden stationiert. Fünf Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und zwei Mitarbeiter von Dräger Safety überwachten das Training. Die mobile Brandsimulationsanlage besteht aus einer Endlosleiter, einer Übungsstrecke und einem Brandraum mit drei gasbefeuerten Brandstellen sowie einer Flashover-Simulation. Die gesamte Übung wird unter kontrollierbaren und sicheren Bedingungen durchgeführt. Bei vielen Teilnehmern sorgt bereits bei Übungsbeginn das Aufsteigen von Rauch beim Öffnen der Dachluke oder das Vorgehen durch die Übungsstrecke für Anspannungen. Angekommen im Brandraum wird zunächst eine kurze Wärmegewöhnung durchgeführt. Hierbei erleben und erkennen die Feuerwehrleute die Wirkungsweise der Schutzkleidung. Danach erfolgt ein Szenario wie bei einem Zimmerbrand. So kann es etwa nach einem Flashover (Rauchgasdurchzündung) zu einem Vollbrand in einem Raum kommen. Hierbei übt der Teilnehmer die effektive Handhabung des Strahlrohrs und sollte auch auf die Zusammenarbeit innerhalb des Trupps achten. So hat immer ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau das Umfeld und den Rückzugsweg unter Beobachtung, während der oder die andere gezielt das Feuer bekämpft. Im Brandraum der Simulationsanlage herrschen Temperaturen oberhalb von 300 Grad Celsius. Im Anschluss an jede Übung fand eine Nachbesprechung statt. Hierbei wurden bereits viele Fehler von den Übenden selbst angesprochen, so dass die Trainer meistens nur wenig ergänzen mussten. „Das gesamte Übungspaket, bestehend aus dem Unterricht, den durchgeführten Übungen mit den Strahlrohren, dem Durchgang durch die Übungsanlage und der Nachbesprechung, führt zu einer qualifizierten Ausbildung unserer Feuerwehrleute“, erklärt Frank Hennig vom Kreisfeuerwehrverband Wiesbaden.
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