Einsatzfahrzeuge
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Biebrich besitzt zur Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge und einen mit Vereinsmitteln erworbenen PKW-Anhänger.
Als Feuerwehrfahrzeuge bezeichnet man zusammenfassend alle Kraftfahrzeuge, die für den Feuerwehreinsatz besonders gestaltet sind. Je nach Aufgabenzweck teilt man die Feuerwehrfahrzeuge deshalb in verschiedene Gruppen ein: Einsatzleitwagen, Löschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Rüst- und Gerätewagen, Schlauchwagen, Sonderlöschmittelfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge, Feuerwehranhänger und sonstige Feuerwehrfahrzeuge.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Biebrich wird, wie alle anderen Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt, fast ausschließlich zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung alarmiert. Die technische Hilfeleistung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, wird bis auf Ausnahmen allein von der Berufsfeuerwehr durchgeführt. Zur Brandbekämpfung wurden der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Biebrich von der Landeshauptstadt Wiesbaden deshalb zwei Löschfahrzeuge und ein Schlauchwagen zur Verfügung gestellt sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug zum Personaltransport im Übungs- und Einsatzdienst sowie für die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Fuhrpark der FF Biebrich (von links nach rechts):
LF 16/12, LF 8/6, SW 2000 Tr, MTF
Die Einsatzfahrzeuge der FF Biebrich
Das zur Brandbekämpfung in Biebrich erstausrückende Fahrzeug ist in der Regel ein LF 16/12. Das Kürzel LF steht hierbei für 'Löschgruppenfahrzeug' und besagt, dass es sich hierbei um ein Fahrzeug handelt, dass mit maximal neun Feuerwehrmännern (und natürlich auch Feuerwehrfrauen!) besetzt ist. Es hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlösch-Kreiselpumpe und eine Beladung, die zur Brandbekämpfung und einfachen Hilfeleistung verwendet wird. Im Heck des Fahrzeugs ist ein 1200 l fassender Tank zur Aufnahme von Löschwasser eingebaut. Außerdem befinden sich im Mannschaftsraum zwei Pressluftatmer (PA), die während der Alarmfahrt schon aufgesetzt werden können. Weiterhin steht auch ein LF 8/6 zur Verfügung. Hierbei handelt es sich ein ein kleineres Löschgruppenfahrzeug. Zum Beispiel beträgt der Tank für Löschwasser nur 600 Liter.
Das dritte 'Biebricher' Feuerwehrfahrzeug ist ein SW 2000. Es handelt sich hierbei um einen Schlauchwagen, ein Fahrzeug zum schnellen Verlegen von Druckschläuchen. Das Fahrzeug hat Schlauchmaterial von ca. 2 km Länge geladen. Auf dem Fahrzeug können drei Feuerwehrleute mitfahren. Im Gegensatz zu dem anderen Löschfahrzeugen hat dieses eine eingeschobene Tragkraftspritze. Zur Erklärung: eine Tragkraftspritze ist eine - wie der Name schon sagt - tragbare, von einem Verbrennungsmotor angetriebene Pumpe, die zum Beispiel zur Wasserförderung in unwegsamen, für Fahrzeuge schwer befahrbarem Gelände eingesetzt werden kann und von sechs Feuerwehrleuten getragen wird.
Der Mannschaftstransportwagen ist, wie es der Name bereits sagt, zum Transport der Einsatzmannschaft im Rahmen des Übungs- und Einsatzdienstes vorgesehen. Er bietet neun Feuerwehrleuten Platz. Zudem wird er für die Arbeit der Jugendfeuerwehr sowie zum Materialtransport eingesetzt.
Zum Schluss noch einige Details zu den Fahrzeugen für Interessierte:
| LF 16/12 | Florian Wiesbaden 23/43 |
| Fahrgestell | Mercedes Benz |
| Typ | 1222 (V6-Diesel) |
| Leistung | 159 kW (220 PS) |
| Zul. Gesamtgewicht | 12.000 kg |
| Erstzulassung | 1988 |
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| LF 8/6 | Florian Wiesbaden 23/42 |
| Fahrgestell | Mercedes-Benz |
| Typ | DC 814 |
| Leistung | 103 kW (140 PS) |
| Zul. Gesamtgewicht | 7.500 kg |
| Erstzulassung | November 2000 |
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| SW 2000 Tr | Florian Wiesbaden 23/62 |
| Fahrgestell | Iveco Lentner |
| Typ | FF 95E |
| Leistung | 132 kW (180 PS) |
| Zul. Gesamtgewicht | 9.600 kg |
| Erstzulassung | 04.12.1996 |
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| MTF | Florian Wiesbaden 23/19 |
| Fahrgestell | DaimlerChrysler |
| Typ | „Sprinter“ 310 D mit Hochdach |
| Leistung | 75 kW (102 PS) |
| Zul. Gesamtgewicht | 3.500 kg |
| Erstzulassung | April 2000 |
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